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Lebensprinzipien Die hermetischen Gesetze … und selbst-kritische Fragen dazu. Was sind denn die hermetischen Gesetze? Die s.g. hermetischen Gesetze oder auch „Philosophie der sieben kosmische Prinzipien“ wurden von Thot, dem ägyptischen Gott der Weisheit = Hermes Trismegistos ("der dreimal große Hermes") der Griechen einst auf  Smaragd-Tafeln geschrieben und sind nach der Wiederentdeckung im “Kybalion“ Anfang des 20ten Jahrhundert veröffentlicht worden. Basierend auf Original-Texten des Kybalions (Übersetzung und Interpretation der Smaragdtafeln) stelle ich hiermit die ursprüngliche Wahrheit Thots in Kurzform mit meinen Worten dar – nachdem ich sie selbst in diesem Leben erfahren durfte! Es bleibt natürlich weiterhin jedem überlassen, diese Wahrheiten selbst zu erleben und/oder im Kybalion direkt nachzulesen (entweder mit diesen Link online oder auch in Buchform - z.B. hier). Viel Spaß beim lesen hier! Hermetische Gesetze Die sieben Kosmischen Prinzipien nach Hermes Trismegistos = Thot 1. Das Prinzip der Mentalität Das ALL ist GEIST (engl. Spirit oder Mind). Das Universum ist mental. Das Kybalion Die Quelle allen Seins ist unendlicher SCHÖPFERGEIST. Bewusstsein formt und lenkt Materie. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Alle (als wahr angenommene) Wirklichkeit (alle äußeren Manifestationen und Erscheinungen, "das materielle Universum", "die Erscheinung des Lebens", "Materie", "Energie", kurz alles was mit unseren materiellen Sinnen wahrnehmbar ist) ist vom GEIST erschaffen,  welcher in sich selbst unerkennbar und undefinierbar ist, welcher aber gedacht und DANN betrachtet werden kann, als universeller, unendlich, lebender GEIST. Der GEIST erschafft sich also die Realität (ALL-es), um sich so selbst betrachten zu können. Dieses Prinzip beinhaltet auch, dass die eigene Erscheinungswelt oder das eigene Universum nichts anderes ist, als eine mentale Schöpfung von Allem-was-ist – im besonderen dem „eigenen ALL-es“. Somit existieren alle erschaffenen „Dinge“ im selbst wahrgenommenen Universum – sei es als Ganzes und in seinen Einzelteilen/Einzelwesen – im GEIST des individuellen ALL-es. ALL-es lebt und bewegt sich also „nur“ als mentale Schöpfung des GEISTes – während jedes eigene Selbst einen schöpferischen Anteil beiträgt. Das Gesamt- UND jedes Selbst-Bewusstsein bestimmt das Sein. Gedanken – als reine Schöpferkraft – erschaffen und verändern. Die Vorstellung erschafft durch visualisieren. Einen großen Einfluss hat dabei die Intensität der begleitenden Gefühle und Handlungen – wobei auch Worte erschaffen – als „Tat der Gedanken“. Somit kann jeder Mensch jederzeit wählen ein bewusster Mit-Schöpfer zu sein! Achtest du auf Deine Gedanken? Bist du dir dieser Verantwortung bewusst – dass deine Gedanken erschaffen und zerstören können? Welche Gedanken, Worte und Taten kommen aus dir? Was erschaffst du dadurch? Sind es Welten der LIEBE - Geschöpfe der LIEBE? 2. Das Prinzip der Entsprechung Wie oben, so unten – wie unten, so oben. Das Kybalion Mikrokosmos = Makrokosmus. Es gibt immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Ebenen von Sein und Leben. Wie innen, so außen – wie außen, so innen. Wie im Großen, so im Kleinen – wie im Kleinen so im Großen. Basierend auf dem ersten Prinzip der Mentalität, kann nur das sein, was der Geist ist – somit spiegelt sich der Geist in jeder Schöpfung – bzw. die Schöpfung den Geist. Für alles, was es auf der Welt gibt, gibt es auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung. (Eine interaktive englische Darstellung dazu gibt es hier.) Jede Wirklichkeit entspricht dem zu Grunde liegenden Gedankenmodell – jedes Gedankenmodell ist in der Realität erkennbar. Du kannst das Große im Kleinen und im Kleinen das Große erkennen. Und so, wie du innerlich bist, erlebst du auch deine Außenwelt, und die von dir erlebte Außenwelt entspricht immer dem, was du selbst innerlich bist: Die Außenwelt ist also immer dein Spiegel! Bist du also in HARMONIE mit dir selbst, bist du gleichermaßen in HARMONIE mit der Außenwelt. Wenn du dich veränderst, verändert sich alles um dich herum. 3. Das Prinzip der Schwingung Nichts ruht – alles bewegt sich – alles schwingt. Das Kybalion ALL-es ist immer in Bewegung (es gibt also keinen Stillstand). Alles ist Schwingung = Energie in Bewegung (vgl. engl. e-motion). Dies beinhaltet auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie(fluss) und Geist, die hauptsächlich auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen. Der Schwingungsgrad des reinen Geistes (Spirit) ist dabei von so unendlicher Intensität (Amplitude) und Schnelligkeit (Frequenz), dass sein Zustand praktisch dem der Ruhe gleichkommt (geradeso, wie ein sich rasch drehendes Rad bewegungslos erscheint). Auf der anderen Seite gibt es Formen der Materie, deren Schwingungen so langsam sind, dass sie in Ruhe zu sein scheinen. Fließt dein Leben oder steht es (gefühlt) still? Lässt du alles um dich herum fließen oder möchtest du alles/etwas halten? (Alles Starrwirkende, Gestaute, Gehaltene ist gebundene Energie, die sich früher oder später ihren Weg bahnt, um wieder frei schwingen zu können.) Bleibe in Bewegung und lebe Flexibilität – folge deinem Gefühl (= Emotion = Energie in Bewegung = Schwingung) im Moment! 4. Das Prinzip der Polarität Alles ist zweifach – alles hat Pole – alles hat ein Paar von Gegensätzen – gleich und ungleich ist dasselbe – Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden – Extreme begegnen einander – alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten – alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden. Das Kybalion Gegensätze sind in Wirklichkeit nur zwei Extreme desselben Dinges, mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden. So sind zum Beispiel Hitze und Kälte sowohl "Gegensätze" als auch tatsächlich dasselbe, die Unterschiede bestehen nur in den Graden eines und desselben Energie(form) – da Hitze und Kälte zwei Pole sind von dem, was wir Temperatur nennen. Was ist somit der Unterschied zwischen "groß und klein", "hart und weich", "schwarz und weiß", "scharf und stumpf", "leise und laut", "hoch und tief", "positiv und negativ", „Macht und Ohnmacht“, „Frieden und Krieg“, „Freude und Leid“, "Liebe und Hass (bzw. Abwesenheit von Liebe = Angst)"? – alles Grade der jeweils selben Energie(form)! Es ist jederzeit möglich alle Grade, bzw. Pole einer Energie zu leben, da der Geist alles Sein erschafft – bei sich selbst wie auch bei anderen. Eine Bemerkung zur s.g. „Dualität“ in der meistens unterbewusst (bzw. selten bewusst) vom Geist gesteuert nur einzelne Pole erlebt = erfahren werden (wollen), bzw. nur einzelne Bereiche einer polaren Energie(form). Diese Erfahrung der einschränkenden dualistischen (urteilenden) Sichtweise trägt zur Selbst- Erkennung des Geistes (einer einzelnen Seele) bei – dem Erkennen der einzelnen Facetten = Schwingungen von Allem-was-ist. So kann zum Beispiel ein Mensch unbewusst ständig im „Gefühl des Leidens“ leben, obwohl sich der voll bewusste Geist der gesamten Polarität und damit auch seiner Freude bewusst ist. Sobald das Paradoxon „das Polarität in Allem EINS ist“ innerhalb der Dualität erkannt ist, kann der Geist nur noch frei innerhalb der gesamten Polarität erschaffen. Wo (ver)urteilst – wo wertest du (noch)? Wo ist ein „DU“ noch „ungeliebt“ – in dir oder Anderen. Erkenne auch andere Sichtweisen an. Alle Wahrheiten sind aus Sicht des jeweiligen Standpunktes real (vom jeweiligen Geist erschaffen). Bedingungslose Liebe lässt alles sein innerhalb der Polarität allen Seins. 5. Das Prinzip des Rhythmus Alles fließt – aus und ein. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles hebt sich und fällt. Der Pendelschwung zeigt sich in allem. Das Ausmaß des Schwunges nach rechts entspricht dem Ausmaß des Schwunges nach links. Rhythmus ist ausgleichend. Das Kybalion Alles bewegt sich zwischen Polen hin und her – ein Rückwärts- und Vorwärtsschwingen – eine pendelartige Bewegung – eine Gezeiten gleiche Ebbe und Flut – eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit, die in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Aktion und eine Reaktion, einen Fortschritt und einen Rückschritt, ein Steigen und ein Fallen – und dies in allen Angelegenheiten des Universums, der Sonnen, Welten, Menschen, Tiere, des Geistes, der Energie und der Materie. Dieses Gesetz äußert sich in der Erschaffung und Zerstörung der Welten, im Aufstieg und Verfall der Nationen, im Leben aller Dinge, und schließlich auch in den mentalen Zuständen der Menschen. Der Rhythmus ist immer da … die Frage ist ob du dich a) dagegen sträubst (was Schmerzen erzeugen kann) oder b) dich mitreißen lässt (was auch Schmerzen erzeugen kann). Die Kunst ist sicherlich diesem Prinzip mit Gelassenheit zu begegnen – dieser vergänglichen Wahrheit im Moment, die einfach da ist –  und entsprechend der eigenen Aufmerksamkeit mit ins Leben einwirkt. Gebe ich also meine Aufmerksamkeit den Polen, dem immer wiederkehrenden Energiefluss oder einem Punkt innerhalb des Pendelschwunges? 6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung („Karma“) Jede Ursache hat ihre Wirkung – jede Wirkung hat ihre Ursache – alles geschieht gesetzmäßig – Zufall ist nur ein „Name“ für ein unerkanntes Gesetz (dabei gibt es viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz). Das Kybalion Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die zum Ausgangspunkt, also zum Erzeuger zurückkehrt. Aktion = Reaktion. Es gibt keine Zufälle! Alles Wirkende (= in der Wirklichkeit Erscheinende oder Wahrgenommene) hat eine Ursache. Dabei haben höher (schwingende) Ebenen von Ursachen und ihre Wirkungen mehr Einfluss als die niedriger schwingenden Ursachen und Wirkungen. Insofern kann der Geist sich bis zu einem gewissen Grad über den gewöhnlichen Zusammenhang von Ursache und Wirkung erheben. Sobald der Geist sich mental zu einer höheren Ebene erhebt, werden vermeintlich unwillkürliche Wirkungen bewusst verursacht. Dabei entspricht die Wirkung immer der Qualität und Quantität der Ursache. Gleiches erzeugt Gleiches. UND jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Im Zusammenhang mit der dualistischen Erfahrung gibt es somit weder Sünde, Schuld, Pech oder Glück, sondern nur (i.d.R. menschlich unbewusste) geistige Ursachen und ihre entsprechenden Wirkungen, um einen bestimmten Teil der Polarität zu erfahren. Diese unausgeglichen gelebten polaren Energien können auch nach Jahrhunderten und verschiedenen Existenzen noch zu Wirkungen im Jetzt führen – zumindest solange, bis sie vom jeweiligen Verursacher in bedingungsloser Liebe als Erfahrung angenommen und somit aufgelöst worden sind. Dazu gehören natürlich auch erlebte dualistische Wirkungen/Wirklichkeiten, an dem mehr als ein erschaffenes Element/Wesen beteiligt war. Der Begriff Karma benennt die Verantwortung für das eigene Sein – was der Geist lebt, erlebt er selbst. Alles Außen spiegelt den gelebten Geist. Die wahrgenommene Wirklichkeit (Wirkung) hat ihre Ursache im Geist. Gibt es bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensmuster in deinem Sein, von denen du nicht los kommst? Es kann alte dualistische Ursachen haben, die es gilt aufzulösen = anzunehmen in bedingungsloser Liebe. Bist du dir deiner Gedanken, Gefühle, Handlungen bewusst – kannst du sie einer Wirkung/Wirklichkeit zuordnen. Denn – „verursachst“ du Gedanken, Absichten, innere Bilder, Gefühle oder gar Handlungen – dir selbst oder anderen gegenüber – ziehst du deren Wirkung in mindestens der gleichen Intensität immer wieder an – behältst/verstärkst sie also in dir oder bekommst sie vom Außen gespiegelt. Dabei könntest du dich fragen – welche Gedanken, Absichten, innere Bilder, Gefühle und Handlungen möchte ich erleben? Du allein bist für dich und dein Erleben verantwortlich! Praktisches Beispiel: Berührst du jemandem in LIEBE, strömt auch LIEBE zu dir! 7. Das Prinzip des Geschlechts Geschlecht ist in allem – alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich – Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen. Das Kybalion In ALLEM sind immer der männliche und der weibliche Aspekt tätig. Also nicht nur auf der physischen Ebene (als Sexualität, Mann und Frau), sondern auch auf den mentalen, emotionalen und spirituellen Ebenen. Jede Schöpfung – sei sie physisch, mental, emotional oder spirituell (geistig) – basiert auf diesem Prinzip! Dabei wirkt es immer in der Richtung von Zeugung, Neubildung und Schöpfung, da alle Dinge, alle Wesen in sich diese zwei Geschlechtsaspekte enthalten. (Jedes männliche Wesen enthält auch den weiblichen Aspekt – jedes weibliche Wesen enthält auch den männlichen Aspekt.) In der Ergänzung/Vereinigung dieser Ausprägungen erschafft der Geist ALL-es, indem die voller Liebe gebende allumfassende Weiblichkeit durch klar fokussierende liebevolle Männlichkeit im Moment gemeinsam wirkt. Um ein Erleben in der Dualität zu ermöglichen, kann (ein) Geist auch hier wieder Teile des Prinzips (für einen Menschen unbewusst) einschränken … sodass das Prinzip in seinen einzelnen Anteilen von Weiblichkeit und Männlichkeit oder auch deren Wirken auf den verschiedenen Ebenen erfahrbar ist. Mit dem Erfahren/Erkennen der gesamten Polarität und hier speziell der Geschlechtsaspekte in jedem Wesen/Sein, lebt der Geist wieder sein ganzes Erschaffungspotential. Sind dir diese Geschlechtsaspekte in dir bekannt, bzw. bewusst? Lebst du dein männliches und weibliches Potential? Und wenn ja, gibt es eine Seite in/an dir, die evtl. den geschlechtlichen Gegenpart (unbewusst) dominiert? (Häufig lässt sich das im Außen ablesen – i.d.R. am jeweiligen Lebenspartner.) Akzeptiere und lebe deinen männlichen und weiblichen Aspekt gleichermaßen. Erlaube dir ausgewogen zu sein - im Gleichgewicht - in deiner eigenen Mitte – sei EINS in dir. Das interessiert mich jetzt … wie kann ich dazu noch mehr erfahren? Am Einfachsten … lebe es! Wenn du dabei noch unsicher bist … lebe es! Wenn du es gerne in Form eines persönlichen Gesprächs oder Coaching, Vortrages oder Seminars, auch gerne mit musikalischen Beiträgen von mir, vertiefen möchtest … das biete ich dir gerne an … entweder in einem Einzelgespräch oder in einer Gruppe. Dabei ist mein Angebot immer individuell auf deine speziellen Interessen ausgerichtet … also unikat und situationsaktuell für dich! Hier findest du mehr zu meinem Angebot. … weitere Gedanken
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Lebensprinzipien Die hermetischen Gesetze … und selbst-kritische Fragen dazu. Was sind denn die hermetischen Gesetze? Die s.g. hermetischen Gesetze oder auch „Philosophie der sieben kosmische Prinzipien“ wurden von Thot, dem ägyptischen Gott der Weisheit = Hermes Trismegistos ("der dreimal große Hermes") der Griechen einst auf  Smaragd-Tafeln geschrieben und sind nach der Wiederentdeckung im “Kybalion“ Anfang des 20ten Jahrhundert veröffentlicht worden. Basierend auf Original-Texten des Kybalions (Übersetzung und Interpretation der Smaragdtafeln) stelle ich hiermit die ursprüngliche Wahrheit Thots in Kurzform mit meinen Worten dar – nachdem ich sie selbst in diesem Leben erfahren durfte! Es bleibt natürlich weiterhin jedem überlassen, diese Wahrheiten selbst zu erleben und/oder im Kybalion direkt nachzulesen (entweder mit diesen Link online oder auch in Buchform - z.B. hier). Viel Spaß beim lesen hier! Hermetische Gesetze Die sieben Kosmischen Prinzipien nach Hermes Trismegistos = Thot 1. Das Prinzip der Mentalität Das ALL ist GEIST (engl. Spirit oder Mind). Das Universum ist mental. Das Kybalion Die Quelle allen Seins ist unendlicher SCHÖPFERGEIST. Bewusstsein formt und lenkt Materie. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Alle (als wahr angenommene) Wirklichkeit (alle äußeren Manifestationen und Erscheinungen, "das materielle Universum", "die Erscheinung des Lebens", "Materie", "Energie", kurz alles was mit unseren materiellen Sinnen wahrnehmbar ist) ist vom GEIST erschaffen,  welcher in sich selbst unerkennbar und undefinierbar ist, welcher aber gedacht und DANN betrachtet werden kann, als universeller, unendlich, lebender GEIST. Der GEIST erschafft sich also die Realität (ALL-es), um sich so selbst betrachten zu können. Dieses Prinzip beinhaltet auch, dass die eigene Erscheinungswelt oder das eigene Universum nichts anderes ist, als eine mentale Schöpfung von Allem-was-ist – im besonderen dem „eigenen ALL-es“. Somit existieren alle erschaffenen „Dinge“ im selbst wahrgenommenen Universum – sei es als Ganzes und in seinen Einzelteilen/Einzelwesen – im GEIST des individuellen ALL-es. ALL-es lebt und bewegt sich also „nur“ als mentale Schöpfung des GEISTes – während jedes eigene Selbst einen schöpferischen Anteil beiträgt. Das Gesamt- UND jedes Selbst-Bewusstsein bestimmt das Sein. Gedanken – als reine Schöpferkraft – erschaffen und verändern. Die Vorstellung erschafft durch visualisieren. Einen großen Einfluss hat dabei die Intensität der begleitenden Gefühle und Handlungen – wobei auch Worte erschaffen – als „Tat der Gedanken“. Somit kann jeder Mensch jederzeit wählen ein bewusster Mit-Schöpfer zu sein! Achtest du auf Deine Gedanken? Bist du dir dieser Verantwortung bewusst – dass deine Gedanken erschaffen und zerstören können? Welche Gedanken, Worte und Taten kommen aus dir? Was erschaffst du dadurch? Sind es Welten der LIEBE - Geschöpfe der LIEBE? 2. Das Prinzip der Entsprechung Wie oben, so unten – wie unten, so oben. Das Kybalion Mikrokosmos = Makrokosmus. Es gibt immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Ebenen von Sein und Leben. Wie innen, so außen – wie außen, so innen. Wie im Großen, so im Kleinen – wie im Kleinen so im Großen. Basierend auf dem ersten Prinzip der Mentalität, kann nur das sein, was der Geist ist – somit spiegelt sich der Geist in jeder Schöpfung – bzw. die Schöpfung den Geist. Für alles, was es auf der Welt gibt, gibt es auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung. (Eine interaktive englische Darstellung dazu gibt es hier.) Jede Wirklichkeit entspricht dem zu Grunde liegenden Gedankenmodell – jedes Gedankenmodell ist in der Realität erkennbar. Du kannst das Große im Kleinen und im Kleinen das Große erkennen. Und so, wie du innerlich bist, erlebst du auch deine Außenwelt, und die von dir erlebte Außenwelt entspricht immer dem, was du selbst innerlich bist: Die Außenwelt ist also immer dein Spiegel! Bist du also in HARMONIE mit dir selbst, bist du gleichermaßen in HARMONIE mit der Außenwelt. Wenn du dich veränderst, verändert sich alles um dich herum. 3. Das Prinzip der Schwingung Nichts ruht – alles bewegt sich – alles schwingt. Das Kybalion ALL-es ist immer in Bewegung (es gibt also keinen Stillstand). Alles ist Schwingung = Energie in Bewegung (vgl. engl. e-motion). Dies beinhaltet auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie(fluss) und Geist, die hauptsächlich auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen. Der Schwingungsgrad des reinen Geistes (Spirit) ist dabei von so unendlicher Intensität (Amplitude) und Schnelligkeit (Frequenz), dass sein Zustand praktisch dem der Ruhe gleichkommt (geradeso, wie ein sich rasch drehendes Rad bewegungslos erscheint). Auf der anderen Seite gibt es Formen der Materie, deren Schwingungen so langsam sind, dass sie in Ruhe zu sein scheinen. Fließt dein Leben oder steht es (gefühlt) still? Lässt du alles um dich herum fließen oder möchtest du alles/etwas halten? (Alles Starrwirkende, Gestaute, Gehaltene ist gebundene Energie, die sich früher oder später ihren Weg bahnt, um wieder frei schwingen zu können.) Bleibe in Bewegung und lebe Flexibilität – folge deinem Gefühl (= Emotion = Energie in Bewegung = Schwingung) im Moment! 4. Das Prinzip der Polarität Alles ist zweifach – alles hat Pole – alles hat ein Paar von Gegensätzen – gleich und ungleich ist dasselbe – Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden – Extreme begegnen einander – alle Wahrheiten sind nur Halb- Wahrheiten – alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden. Das Kybalion Gegensätze sind in Wirklichkeit nur zwei Extreme desselben Dinges, mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden. So sind zum Beispiel Hitze und Kälte sowohl "Gegensätze" als auch tatsächlich dasselbe, die Unterschiede bestehen nur in den Graden eines und desselben Energie(form) – da Hitze und Kälte zwei Pole sind von dem, was wir Temperatur nennen. Was ist somit der Unterschied zwischen "groß und klein", "hart und weich", "schwarz und weiß", "scharf und stumpf", "leise und laut", "hoch und tief", "positiv und negativ", „Macht und Ohnmacht“, „Frieden und Krieg“, „Freude und Leid“, "Liebe und Hass (bzw. Abwesenheit von Liebe = Angst)"? – alles Grade der jeweils selben Energie(form)! Es ist jederzeit möglich alle Grade, bzw. Pole einer Energie zu leben, da der Geist alles Sein erschafft – bei sich selbst wie auch bei anderen. Eine Bemerkung zur s.g. „Dualität“ in der meistens unterbewusst (bzw. selten bewusst) vom Geist gesteuert nur einzelne Pole erlebt = erfahren werden (wollen), bzw. nur einzelne Bereiche einer polaren Energie(form). Diese Erfahrung der einschränkenden dualistischen (urteilenden) Sichtweise trägt zur Selbst-Erkennung des Geistes (einer einzelnen Seele) bei – dem Erkennen der einzelnen Facetten = Schwingungen von Allem-was-ist. So kann zum Beispiel ein Mensch unbewusst ständig im „Gefühl des Leidens“ leben, obwohl sich der voll bewusste Geist der gesamten Polarität und damit auch seiner Freude bewusst ist. Sobald das Paradoxon „das Polarität in Allem EINS ist“ innerhalb der Dualität erkannt ist, kann der Geist nur noch frei innerhalb der gesamten Polarität erschaffen. Wo (ver)urteilst – wo wertest du (noch)? Wo ist ein „DU“ noch „ungeliebt“ – in dir oder Anderen. Erkenne auch andere Sichtweisen an. Alle Wahrheiten sind aus Sicht des jeweiligen Standpunktes real (vom jeweiligen Geist erschaffen). Bedingungslose Liebe lässt alles sein innerhalb der Polarität allen Seins. 5. Das Prinzip des Rhythmus Alles fließt – aus und ein. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles hebt sich und fällt. Der Pendelschwung zeigt sich in allem. Das Ausmaß des Schwunges nach rechts entspricht dem Ausmaß des Schwunges nach links. Rhythmus ist ausgleichend. Das Kybalion Alles bewegt sich zwischen Polen hin und her – ein Rückwärts- und Vorwärtsschwingen – eine pendelartige Bewegung – eine Gezeiten gleiche Ebbe und Flut – eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit, die in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Aktion und eine Reaktion, einen Fortschritt und einen Rückschritt, ein Steigen und ein Fallen – und dies in allen Angelegenheiten des Universums, der Sonnen, Welten, Menschen, Tiere, des Geistes, der Energie und der Materie. Dieses Gesetz äußert sich in der Erschaffung und Zerstörung der Welten, im Aufstieg und Verfall der Nationen, im Leben aller Dinge, und schließlich auch in den mentalen Zuständen der Menschen. Der Rhythmus ist immer da … die Frage ist ob du dich a) dagegen sträubst (was Schmerzen erzeugen kann) oder b) dich mitreißen lässt (was auch Schmerzen erzeugen kann). Die Kunst ist sicherlich diesem Prinzip mit Gelassenheit zu begegnen – dieser vergänglichen Wahrheit im Moment, die einfach da ist –  und entsprechend der eigenen Aufmerksamkeit mit ins Leben einwirkt. Gebe ich also meine Aufmerksamkeit den Polen, dem immer wiederkehrenden Energiefluss oder einem Punkt innerhalb des Pendelschwunges? 6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung („Karma“) Jede Ursache hat ihre Wirkung – jede Wirkung hat ihre Ursache – alles geschieht gesetzmäßig – Zufall ist nur ein „Name“ für ein unerkanntes Gesetz (dabei gibt es viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz). Das Kybalion Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die zum Ausgangspunkt, also zum Erzeuger zurückkehrt. Aktion = Reaktion. Es gibt keine Zufälle! Alles Wirkende (= in der Wirklichkeit Erscheinende oder Wahrgenommene) hat eine Ursache. Dabei haben höher (schwingende) Ebenen von Ursachen und ihre Wirkungen mehr Einfluss als die niedriger schwingenden Ursachen und Wirkungen. Insofern kann der Geist sich bis zu einem gewissen Grad über den gewöhnlichen Zusammenhang von Ursache und Wirkung erheben. Sobald der Geist sich mental zu einer höheren Ebene erhebt, werden vermeintlich unwillkürliche Wirkungen bewusst verursacht. Dabei entspricht die Wirkung immer der Qualität und Quantität der Ursache. Gleiches erzeugt Gleiches. UND jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Im Zusammenhang mit der dualistischen Erfahrung gibt es somit weder Sünde, Schuld, Pech oder Glück, sondern nur (i.d.R. menschlich unbewusste) geistige Ursachen und ihre entsprechenden Wirkungen, um einen bestimmten Teil der Polarität zu erfahren. Diese unausgeglichen gelebten polaren Energien können auch nach Jahrhunderten und verschiedenen Existenzen noch zu Wirkungen im Jetzt führen – zumindest solange, bis sie vom jeweiligen Verursacher in bedingungsloser Liebe als Erfahrung angenommen und somit aufgelöst worden sind. Dazu gehören natürlich auch erlebte dualistische Wirkungen/Wirklichkeiten, an dem mehr als ein erschaffenes Element/Wesen beteiligt war. Der Begriff Karma benennt die Verantwortung für das eigene Sein – was der Geist lebt, erlebt er selbst. Alles Außen spiegelt den gelebten Geist. Die wahrgenommene Wirklichkeit (Wirkung) hat ihre Ursache im Geist. Gibt es bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensmuster in deinem Sein, von denen du nicht los kommst? Es kann alte dualistische Ursachen haben, die es gilt aufzulösen = anzunehmen in bedingungsloser Liebe. Bist du dir deiner Gedanken, Gefühle, Handlungen bewusst – kannst du sie einer Wirkung/Wirklichkeit zuordnen. Denn – „verursachst“ du Gedanken, Absichten, innere Bilder, Gefühle oder gar Handlungen – dir selbst oder anderen gegenüber – ziehst du deren Wirkung in mindestens der gleichen Intensität immer wieder an – behältst/verstärkst sie also in dir oder bekommst sie vom Außen gespiegelt. Dabei könntest du dich fragen – welche Gedanken, Absichten, innere Bilder, Gefühle und Handlungen möchte ich erleben? Du allein bist für dich und dein Erleben verantwortlich! Praktisches Beispiel: Berührst du jemandem in LIEBE, strömt auch LIEBE zu dir! 7. Das Prinzip des Geschlechts Geschlecht ist in allem – alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich – Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen. Das Kybalion In ALLEM sind immer der männliche und der weibliche Aspekt tätig. Also nicht nur auf der physischen Ebene (als Sexualität, Mann und Frau), sondern auch auf den mentalen, emotionalen und spirituellen Ebenen. Jede Schöpfung – sei sie physisch, mental, emotional oder spirituell (geistig) – basiert auf diesem Prinzip! Dabei wirkt es immer in der Richtung von Zeugung, Neubildung und Schöpfung, da alle Dinge, alle Wesen in sich diese zwei Geschlechtsaspekte enthalten. (Jedes männliche Wesen enthält auch den weiblichen Aspekt – jedes weibliche Wesen enthält auch den männlichen Aspekt.) In der Ergänzung/Vereinigung dieser Ausprägungen erschafft der Geist ALL-es, indem die voller Liebe gebende allumfassende Weiblichkeit durch klar fokussierende liebevolle Männlichkeit im Moment gemeinsam wirkt. Um ein Erleben in der Dualität zu ermöglichen, kann (ein) Geist auch hier wieder Teile des Prinzips (für einen Menschen unbewusst) einschränken … sodass das Prinzip in seinen einzelnen Anteilen von Weiblichkeit und Männlichkeit oder auch deren Wirken auf den verschiedenen Ebenen erfahrbar ist. Mit dem Erfahren/Erkennen der gesamten Polarität und hier speziell der Geschlechtsaspekte in jedem Wesen/Sein, lebt der Geist wieder sein ganzes Erschaffungspotential. Sind dir diese Geschlechtsaspekte in dir bekannt, bzw. bewusst? Lebst du dein männliches und weibliches Potential? Und wenn ja, gibt es eine Seite in/an dir, die evtl. den geschlechtlichen Gegenpart (unbewusst) dominiert? (Häufig lässt sich das im Außen ablesen – i.d.R. am jeweiligen Lebenspartner.) Akzeptiere und lebe deinen männlichen und weiblichen Aspekt gleichermaßen. Erlaube dir ausgewogen zu sein - im Gleichgewicht - in deiner eigenen Mitte – sei EINS in dir. Das interessiert mich jetzt … wie kann ich dazu noch mehr erfahren? Am Einfachsten … lebe es! Wenn du dabei noch unsicher bist … lebe es! Wenn du es gerne in Form eines persönlichen Gesprächs oder Coaching, Vortrages oder Seminars, auch gerne mit musikalischen Beiträgen von mir, vertiefen möchtest … das biete ich dir gerne an … entweder in einem Einzelgespräch oder in einer Gruppe. Dabei ist mein Angebot immer individuell auf deine speziellen Interessen ausgerichtet … also unikat und situationsaktuell für dich! Hier findest du mehr zu meinem Angebot. … weitere Gedanken
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Lebensprinzipien Die hermetischen Gesetze … und selbst- kritische Fragen dazu. Was sind denn die hermetischen Gesetze? Die s.g. hermetischen Gesetze oder auch „Philosophie der sieben kosmische Prinzipien“ wurden von Thot, dem ägyptischen Gott der Weisheit = Hermes Trismegistos ("der dreimal große Hermes") der Griechen einst auf  Smaragd-Tafeln geschrieben und sind nach der Wiederentdeckung im “Kybalion“ Anfang des 20ten Jahrhundert veröffentlicht worden. Basierend auf Original-Texten des Kybalions (Übersetzung und Interpretation der Smaragdtafeln) stelle ich hiermit die ursprüngliche Wahrheit Thots in Kurzform mit meinen Worten dar – nachdem ich sie selbst in diesem Leben erfahren durfte! Es bleibt natürlich weiterhin jedem überlassen, diese Wahrheiten selbst zu erleben und/oder im Kybalion direkt nachzulesen (entweder mit diesen Link online oder auch in Buchform - z.B. hier). Viel Spaß beim lesen hier! Hermetische Gesetze Die sieben Kosmischen Prinzipien nach Hermes Trismegistos = Thot 1. Das Prinzip der Mentalität Das ALL ist GEIST (engl. Spirit oder Mind). Das Universum ist mental. Das Kybalion Die Quelle allen Seins ist unendlicher SCHÖPFERGEIST. Bewusstsein formt und lenkt Materie. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Alle (als wahr angenommene) Wirklichkeit (alle äußeren Manifestationen und Erscheinungen, "das materielle Universum", "die Erscheinung des Lebens", "Materie", "Energie", kurz alles was mit unseren materiellen Sinnen wahrnehmbar ist) ist vom GEIST erschaffen,  welcher in sich selbst unerkennbar und undefinierbar ist, welcher aber gedacht und DANN betrachtet werden kann, als universeller, unendlich, lebender GEIST. Der GEIST erschafft sich also die Realität (ALL- es), um sich so selbst betrachten zu können. Dieses Prinzip beinhaltet auch, dass die eigene Erscheinungswelt oder das eigene Universum nichts anderes ist, als eine mentale Schöpfung von Allem-was-ist – im besonderen dem „eigenen ALL-es“. Somit existieren alle erschaffenen „Dinge“ im selbst wahrgenommenen Universum – sei es als Ganzes und in seinen Einzelteilen/Einzelwesen – im GEIST des individuellen ALL-es. ALL-es lebt und bewegt sich also „nur“ als mentale Schöpfung des GEISTes – während jedes eigene Selbst einen schöpferischen Anteil beiträgt. Das Gesamt- UND jedes Selbst-Bewusstsein bestimmt das Sein. Gedanken – als reine Schöpferkraft – erschaffen und verändern. Die Vorstellung erschafft durch visualisieren. Einen großen Einfluss hat dabei die Intensität der begleitenden Gefühle und Handlungen – wobei auch Worte erschaffen – als „Tat der Gedanken“. Somit kann jeder Mensch jederzeit wählen ein bewusster Mit-Schöpfer zu sein! Achtest du auf Deine Gedanken? Bist du dir dieser Verantwortung bewusst – dass deine Gedanken erschaffen und zerstören können? Welche Gedanken, Worte und Taten kommen aus dir? Was erschaffst du dadurch? Sind es Welten der LIEBE - Geschöpfe der LIEBE? 2. Das Prinzip der Entsprechung Wie oben, so unten – wie unten, so oben. Das Kybalion Mikrokosmos = Makrokosmus. Es gibt immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Ebenen von Sein und Leben. Wie innen, so außen – wie außen, so innen. Wie im Großen, so im Kleinen – wie im Kleinen so im Großen. Basierend auf dem ersten Prinzip der Mentalität, kann nur das sein, was der Geist ist – somit spiegelt sich der Geist in jeder Schöpfung – bzw. die Schöpfung den Geist. Für alles, was es auf der Welt gibt, gibt es auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung. (Eine interaktive englische Darstellung dazu gibt es hier.) Jede Wirklichkeit entspricht dem zu Grunde liegenden Gedankenmodell – jedes Gedankenmodell ist in der Realität erkennbar. Du kannst das Große im Kleinen und im Kleinen das Große erkennen. Und so, wie du innerlich bist, erlebst du auch deine Außenwelt, und die von dir erlebte Außenwelt entspricht immer dem, was du selbst innerlich bist: Die Außenwelt ist also immer dein Spiegel! Bist du also in HARMONIE mit dir selbst, bist du gleichermaßen in HARMONIE mit der Außenwelt. Wenn du dich veränderst, verändert sich alles um dich herum. 3. Das Prinzip der Schwingung Nichts ruht – alles bewegt sich – alles schwingt. Das Kybalion ALL-es ist immer in Bewegung (es gibt also keinen Stillstand). Alles ist Schwingung = Energie in Bewegung (vgl. engl. e-motion). Dies beinhaltet auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie(fluss) und Geist, die hauptsächlich auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen. Der Schwingungsgrad des reinen Geistes (Spirit) ist dabei von so unendlicher Intensität (Amplitude) und Schnelligkeit (Frequenz), dass sein Zustand praktisch dem der Ruhe gleichkommt (geradeso, wie ein sich rasch drehendes Rad bewegungslos erscheint). Auf der anderen Seite gibt es Formen der Materie, deren Schwingungen so langsam sind, dass sie in Ruhe zu sein scheinen. Fließt dein Leben oder steht es (gefühlt) still? Lässt du alles um dich herum fließen oder möchtest du alles/etwas halten? (Alles Starrwirkende, Gestaute, Gehaltene ist gebundene Energie, die sich früher oder später ihren Weg bahnt, um wieder frei schwingen zu können.) Bleibe in Bewegung und lebe Flexibilität – folge deinem Gefühl (= Emotion = Energie in Bewegung = Schwingung) im Moment! 4. Das Prinzip der Polarität Alles ist zweifach – alles hat Pole – alles hat ein Paar von Gegensätzen – gleich und ungleich ist dasselbe – Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden – Extreme begegnen einander – alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten – alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden. Das Kybalion Gegensätze sind in Wirklichkeit nur zwei Extreme desselben Dinges, mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden. So sind zum Beispiel Hitze und Kälte sowohl "Gegensätze" als auch tatsächlich dasselbe, die Unterschiede bestehen nur in den Graden eines und desselben Energie(form) – da Hitze und Kälte zwei Pole sind von dem, was wir Temperatur nennen. Was ist somit der Unterschied zwischen "groß und klein", "hart und weich", "schwarz und weiß", "scharf und stumpf", "leise und laut", "hoch und tief", "positiv und negativ", „Macht und Ohnmacht“, „Frieden und Krieg“, „Freude und Leid“, "Liebe und Hass (bzw. Abwesenheit von Liebe = Angst)"? – alles Grade der jeweils selben Energie(form)! Es ist jederzeit möglich alle Grade, bzw. Pole einer Energie zu leben, da der Geist alles Sein erschafft – bei sich selbst wie auch bei anderen. Eine Bemerkung zur s.g. „Dualität“ in der meistens unterbewusst (bzw. selten bewusst) vom Geist gesteuert nur einzelne Pole erlebt = erfahren werden (wollen), bzw. nur einzelne Bereiche einer polaren Energie(form). Diese Erfahrung der einschränkenden dualistischen (urteilenden) Sichtweise trägt zur Selbst- Erkennung des Geistes (einer einzelnen Seele) bei – dem Erkennen der einzelnen Facetten = Schwingungen von Allem-was-ist. So kann zum Beispiel ein Mensch unbewusst ständig im „Gefühl des Leidens“ leben, obwohl sich der voll bewusste Geist der gesamten Polarität und damit auch seiner Freude bewusst ist. Sobald das Paradoxon „das Polarität in Allem EINS ist“ innerhalb der Dualität erkannt ist, kann der Geist nur noch frei innerhalb der gesamten Polarität erschaffen. Wo (ver)urteilst – wo wertest du (noch)? Wo ist ein „DU“ noch „ungeliebt“ – in dir oder Anderen. Erkenne auch andere Sichtweisen an. Alle Wahrheiten sind aus Sicht des jeweiligen Standpunktes real (vom jeweiligen Geist erschaffen). Bedingungslose Liebe lässt alles sein innerhalb der Polarität allen Seins. 5. Das Prinzip des Rhythmus Alles fließt – aus und ein. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles hebt sich und fällt. Der Pendelschwung zeigt sich in allem. Das Ausmaß des Schwunges nach rechts entspricht dem Ausmaß des Schwunges nach links. Rhythmus ist ausgleichend. Das Kybalion Alles bewegt sich zwischen Polen hin und her – ein Rückwärts- und Vorwärtsschwingen – eine pendelartige Bewegung – eine Gezeiten gleiche Ebbe und Flut – eine Hoch-Zeit und eine Tief- Zeit, die in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Aktion und eine Reaktion, einen Fortschritt und einen Rückschritt, ein Steigen und ein Fallen – und dies in allen Angelegenheiten des Universums, der Sonnen, Welten, Menschen, Tiere, des Geistes, der Energie und der Materie. Dieses Gesetz äußert sich in der Erschaffung und Zerstörung der Welten, im Aufstieg und Verfall der Nationen, im Leben aller Dinge, und schließlich auch in den mentalen Zuständen der Menschen. Der Rhythmus ist immer da … die Frage ist ob du dich a) dagegen sträubst (was Schmerzen erzeugen kann) oder b) dich mitreißen lässt (was auch Schmerzen erzeugen kann). Die Kunst ist sicherlich diesem Prinzip mit Gelassenheit zu begegnen – dieser vergänglichen Wahrheit im Moment, die einfach da ist –  und entsprechend der eigenen Aufmerksamkeit mit ins Leben einwirkt. Gebe ich also meine Aufmerksamkeit den Polen, dem immer wiederkehrenden Energiefluss oder einem Punkt innerhalb des Pendelschwunges? 6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung („Karma“) Jede Ursache hat ihre Wirkung – jede Wirkung hat ihre Ursache – alles geschieht gesetzmäßig – Zufall ist nur ein „Name“ für ein unerkanntes Gesetz (dabei gibt es viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz). Das Kybalion Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die zum Ausgangspunkt, also zum Erzeuger zurückkehrt. Aktion = Reaktion. Es gibt keine Zufälle! Alles Wirkende (= in der Wirklichkeit Erscheinende oder Wahrgenommene) hat eine Ursache. Dabei haben höher (schwingende) Ebenen von Ursachen und ihre Wirkungen mehr Einfluss als die niedriger schwingenden Ursachen und Wirkungen. Insofern kann der Geist sich bis zu einem gewissen Grad über den gewöhnlichen Zusammenhang von Ursache und Wirkung erheben. Sobald der Geist sich mental zu einer höheren Ebene erhebt, werden vermeintlich unwillkürliche Wirkungen bewusst verursacht. Dabei entspricht die Wirkung immer der Qualität und Quantität der Ursache. Gleiches erzeugt Gleiches. UND jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Im Zusammenhang mit der dualistischen Erfahrung gibt es somit weder Sünde, Schuld, Pech oder Glück, sondern nur (i.d.R. menschlich unbewusste) geistige Ursachen und ihre entsprechenden Wirkungen, um einen bestimmten Teil der Polarität zu erfahren. Diese unausgeglichen gelebten polaren Energien können auch nach Jahrhunderten und verschiedenen Existenzen noch zu Wirkungen im Jetzt führen – zumindest solange, bis sie vom jeweiligen Verursacher in bedingungsloser Liebe als Erfahrung angenommen und somit aufgelöst worden sind. Dazu gehören natürlich auch erlebte dualistische Wirkungen/Wirklichkeiten, an dem mehr als ein erschaffenes Element/Wesen beteiligt war. Der Begriff Karma benennt die Verantwortung für das eigene Sein – was der Geist lebt, erlebt er selbst. Alles Außen spiegelt den gelebten Geist. Die wahrgenommene Wirklichkeit (Wirkung) hat ihre Ursache im Geist. Gibt es bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensmuster in deinem Sein, von denen du nicht los kommst? Es kann alte dualistische Ursachen haben, die es gilt aufzulösen = anzunehmen in bedingungsloser Liebe. Bist du dir deiner Gedanken, Gefühle, Handlungen bewusst – kannst du sie einer Wirkung/Wirklichkeit zuordnen. Denn – „verursachst“ du Gedanken, Absichten, innere Bilder, Gefühle oder gar Handlungen – dir selbst oder anderen gegenüber – ziehst du deren Wirkung in mindestens der gleichen Intensität immer wieder an – behältst/verstärkst sie also in dir oder bekommst sie vom Außen gespiegelt. Dabei könntest du dich fragen – welche Gedanken, Absichten, innere Bilder, Gefühle und Handlungen möchte ich erleben? Du allein bist für dich und dein Erleben verantwortlich! Praktisches Beispiel: Berührst du jemandem in LIEBE, strömt auch LIEBE zu dir! 7. Das Prinzip des Geschlechts Geschlecht ist in allem – alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich – Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen. Das Kybalion In ALLEM sind immer der männliche und der weibliche Aspekt tätig. Also nicht nur auf der physischen Ebene (als Sexualität, Mann und Frau), sondern auch auf den mentalen, emotionalen und spirituellen Ebenen. Jede Schöpfung – sei sie physisch, mental, emotional oder spirituell (geistig) – basiert auf diesem Prinzip! Dabei wirkt es immer in der Richtung von Zeugung, Neubildung und Schöpfung, da alle Dinge, alle Wesen in sich diese zwei Geschlechtsaspekte enthalten. (Jedes männliche Wesen enthält auch den weiblichen Aspekt – jedes weibliche Wesen enthält auch den männlichen Aspekt.) In der Ergänzung/Vereinigung dieser Ausprägungen erschafft der Geist ALL-es, indem die voller Liebe gebende allumfassende Weiblichkeit durch klar fokussierende liebevolle Männlichkeit im Moment gemeinsam wirkt. Um ein Erleben in der Dualität zu ermöglichen, kann (ein) Geist auch hier wieder Teile des Prinzips (für einen Menschen unbewusst) einschränken … sodass das Prinzip in seinen einzelnen Anteilen von Weiblichkeit und Männlichkeit oder auch deren Wirken auf den verschiedenen Ebenen erfahrbar ist. Mit dem Erfahren/Erkennen der gesamten Polarität und hier speziell der Geschlechtsaspekte in jedem Wesen/Sein, lebt der Geist wieder sein ganzes Erschaffungspotential. Sind dir diese Geschlechtsaspekte in dir bekannt, bzw. bewusst? Lebst du dein männliches und weibliches Potential? Und wenn ja, gibt es eine Seite in/an dir, die evtl. den geschlechtlichen Gegenpart (unbewusst) dominiert? (Häufig lässt sich das im Außen ablesen – i.d.R. am jeweiligen Lebenspartner.) Akzeptiere und lebe deinen männlichen und weiblichen Aspekt gleichermaßen. Erlaube dir ausgewogen zu sein - im Gleichgewicht - in deiner eigenen Mitte – sei EINS in dir. Das interessiert mich jetzt … wie kann ich dazu noch mehr erfahren? Am Einfachsten … lebe es! Wenn du dabei noch unsicher bist … lebe es! Wenn du es gerne in Form eines persönlichen Gesprächs oder Coaching, Vortrages oder Seminars, auch gerne mit musikalischen Beiträgen von mir, vertiefen möchtest … das biete ich dir gerne an … entweder in einem Einzelgespräch oder in einer Gruppe. Dabei ist mein Angebot immer individuell auf deine speziellen Interessen ausgerichtet … also unikat und situationsaktuell für dich! Hier findest du mehr zu meinem Angebot. … weitere Gedanken
erfüllt von Liebe sei DU selbst sei DU selbst
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